Louis Aragon

Dichter

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Biografie

Louis Aragon wurde am 4. Oktober 1897 in Paris, Frankreich, geboren und verstarb am 24. Dezember 1982 im gleichen Ort im Alter von 85 Jahren.

Er zählt zu den bedeutenden Persönlichkeiten der französischen Literatur und ist als Dichter, Romancier und Essayist bekannt. Besonders berühmt ist er für sein Gedicht „Il n’y a pas de bonheur en amour“. Aragon kam als Sohn des Paares Louis Andrieux und Marguérite Toucas-Masillon zur Welt, doch seine Eltern trennten sich in seiner Kindheit.

Seine Mutter stellte ihn als Tochter vor, was tiefe Spuren in seinem Leben hinterließ. Seine schulische Ausbildung begann er am Saint-Pierre-Lyzeum, wo er ein erfolgreicher Schüler war. Auf Wunsch seiner Mutter immatrikulierte er sich im Alter von 19 Jahren an der medizinischen Fakultät, brach jedoch fünf Jahre später sein Studium ab und begann als Bibliothekar zu arbeiten.

Während des Ersten Weltkriegs wurde er zum Militärdienst eingezogen, wo er André Breton kennenlernte. Nach dem Krieg trat er in die literarischen Kreise ein und spielte eine aktive Rolle in den Bewegungen des Dadaismus und des Surrealismus. Im Jahr 1928 heiratete er die Schriftstellerin Elsa Triolet und widmete ihr zahlreiche Gedichte.

Während des Zweiten Weltkriegs engagierte sich Aragon in der französischen Widerstandsbewegung und nach dem Krieg nahm er eine sozialrealistische Kunstauffassung an. In seinem Werk finden sich insgesamt 61 Bücher in den Genres Gedicht, Roman und Essay. Nach dem Tod seiner Frau Elsa im Jahr 1970 erlebte Aragon eine tiefe Trauer und verstarb 1982.