Biografie
Louis Pasteur wurde am 27. Dezember 1822 in Dole, Frankreich, geboren und verstarb am 28. September 1895 in Saint-Cloud, Frankreich.
Mit 73 Jahren verließ Pasteur die Welt und wird als Erfinder gewürdigt, der bedeutende Beiträge zur medizinischen Wissenschaft geleistet hat. Durch die Entdeckung der Bakterien, die während der Fermentation entstehen, hat er entscheidende Fortschritte beim Verständnis der Ursachen vieler Krankheiten erzielt. Seine Forschungen zur Behandlung gefährlicher Krankheiten wie Tollwut und Milzbrand haben einen großen Beitrag zur Gesundheit der Menschheit geleistet.
Seine Ausbildung begann er am Kolleg von Besançon, wo er sein Literaturstudium abschloss und anschließend als Mathematikassistent tätig war. Später erhielt er seine chemische Ausbildung an der Universität Sorbonne unter J.B. Dumas.
Im Jahr 1848 wurde er als Professor für Physik nach Dijon berufen und zog dann nach Straßburg, wo er durch seine Arbeiten die Aufmerksamkeit der wissenschaftlichen Gemeinschaft auf sich zog und sich einen bedeutenden Platz in der Wissenschaftsszene erarbeitete. 1854 wurde Pasteur zum Dekan der neu gegründeten Akademie der Wissenschaften in Lille ernannt, wo er wichtige Beobachtungen zur Fermentation in der Bierindustrie machte. 1864 entdeckte er die Methode zur Sterilisation von Mikroben und entwickelte die Pasteurisierung weiter.
Im Jahr 1865 wurde er von der französischen Regierung beauftragt, eine Krankheit bei Seidenraupen zu untersuchen, und hatte großen Erfolg bei der Therapie dieser Krankheit. 1880 setzte Pasteur seine Arbeiten als Professor für Chemie an der Sorbonne fort und entwickelte ein wichtiges Serum zur Behandlung der Tollwut. Er wurde für seine großen Verdienste für die Menschheit anerkannt und blieb stets eine bescheidene Persönlichkeit.