Biografie
Ludwig van Beethoven wurde am 16. Dezember 1770 in Bonn, Deutschland, geboren. Seine musikalische Karriere begann er mit ersten Unterrichtsstunden bei seinem alkoholkranken Vater Johann.
Beethovens Kindheit war unglücklich, und um zur finanziellen Unterstützung der Familie beizutragen, begann er in jungen Jahren in der Kirche Klavier zu spielen. 1779 trat er in eine Ausbildung bei Christian Gottlob Neefe ein, und 1783 wurde seine erste Komposition veröffentlicht. Mit dreizehn Jahren spielte er im Schloss Orgel, um zum Familienunterhalt beizutragen.
1787 reiste er nach Wien, wo er den berühmten Komponisten Mozart traf und von ihm Unterricht erhielt. Aufgrund der Erkrankung seiner Mutter musste er jedoch nach Bonn zurückkehren. Als Beethoven 1792 nach Wien zurückkehrte, erfuhr er vom Tod Mozarts.
In Wien begann er mit Joseph Haydn zu arbeiten und wurde schnell als Pianist bekannt. Im Jahr 1800 vollendete er seine erste Sinfonie und widmete 1803 seine dritte Sinfonie mit dem Titel „Eroica“ Napoleon. 1798 begann Beethoven, Hörprobleme zu haben, die ihn 21 Jahre lang begleiteten und in dieser Zeit litt er unter Einsamkeit und Schmerz.
Im Laufe seines Lebens verliebte er sich in mehrere Frauen, heiratete jedoch nie. Die Frau, die er am meisten liebte, ist als die „Unsterbliche Geliebte“ bekannt, deren Identität unklar bleibt. In seiner Musik zeigte Beethoven eine tiefe Ausdruckskraft und technische Meisterschaft.
Er gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der klassischen Musik. Beethoven verstarb am 26. März 1827 in Wien im Alter von 57 Jahren an Leberzirrhose.
Heutzutage wird das Finale seiner 9. Sinfonie, das 1823 entstand und den Titel „An die Freude“ trägt, von der Europäischen Union und dem Europarat als Amtshymne verwendet.
Todesumstände
Viyana, Avusturya