Biografie
Lütfü Özşahin wurde 1965 in der Gemeinde Gölköy, in der Provinz Ordu geboren und ist ein Historiker der Religionen sowie ein Politischer Philosoph. Seine akademische Laufbahn begann er an der Fakultät für Theologie der 19 Mayıs Universität, an der er auch seinen Abschluss machte. Nach seinem Abschluss arbeitete er als Lehrer und in verschiedenen Führungspositionen im Bildungswesen, unter anderem im Ministerium für Nationale Bildung.
Sein Masterstudium im Bereich der Religionsgeschichte schloss er am Institut für Sozialwissenschaften der Marmara Universität ab und promovierte anschließend im Fach Philosophie. Dr. Özşahin beherrscht die Sprachen Englisch, Arabisch, Hebräisch und Georgisch.
Bis heute hat er über 300 Artikel verfasst, die in verschiedenen Fachzeitschriften sowie in der nationalen Presse veröffentlicht wurden. Zu seinen veröffentlichten Werken zählen bedeutende Studien wie „Einführung in die rationale Philosophie“, „Die Geopolitik des Chaos und interreligiöser Dialog“, „Der Kampf um Monotheismus und Dreifaltigkeit im frühen Christentum“ sowie „Die Analyse des One Minute & Davos Vorfalls für verwirrte politische Verhältnisse“. Lütfü Özşahin ist verheiratet und hat aus dieser Ehe drei Kinder.
Als Expertengast trat er in zahlreichen nationalen Fernsehsendern auf und hielt Vorträge über Themen wie den Nahen Osten, Judentum, Christentum, interreligiösen Dialog und Denkprobleme. Darüber hinaus nahm er als Experte an interkulturellen Dialogveranstaltungen an Universitäten in Hamburg (Deutschland), Kopenhagen (Dänemark), Malmö (Schweden) und Amsterdam (Niederlande) teil.