Biografie
Lyndon B. Johnson wurde am 27. August 1908 in Stonewall, Texas, USA, geboren.
Als Kind einer Familie mit sechs Kindern wuchs Johnson auf und begann nach seinem Abschluss am Texas State Teachers College im Jahr 1930 eine Lehrtätigkeit. 1931 trat er in die Politik ein, indem er die Wahlkampagne von R.M. Kleberg leitete und als dessen Sekretär nach Washington ging.
Im Jahr 1948 wurde Johnson als Senator aus Texas gewählt und übernahm 1951 das Amt des Vorsitzenden der Demokratischen Partei und 1953 die Parteiführung. 1960 trat er als Vizepräsident unter John F. Kennedy in den Dienst und wurde nach der Ermordung Kennedys am 22.
November 1963 der 36. Präsident der Vereinigten Staaten. Während seiner Amtszeit genehmigte er zahlreiche sozialpolitische Gesetze und initiierte den Vietnamkrieg.
Bei den Wahlen 1964 wurde er mit einer überwältigenden Mehrheit erneut zum Präsidenten gewählt. In der Zeit von 1965 bis 1968 erhöhte er die Gesundheitsausgaben, verbreitete Stipendien für Bildung und bot Miethilfe für Bedürftige an. Dennoch sah er sich während seiner Präsidentschaft mit Herausforderungen wie Rassenkonflikten und dem Vietnamkrieg konfrontiert.
Am 22. Januar 1973 verstarb er im Alter von 65 Jahren.