Biografie
Mahinur Özdemir Göktaş wurde am 7. November 1982 in Brüssel geboren. Ihre akademische Ausbildung begann sie an der Université Libre de Bruxelles, wo sie ihren Bachelor- und Masterabschluss in Wirtschaft, Politikwissenschaft und Sozialwissenschaften erlangte.
Ihre politische Laufbahn startete sie 2005 als stellvertretende Vorsitzende der CDH-Partei in der Organisation Schaerbeek. Im Jahr 2006 wurde sie in das Gemeinderatsmitglied der Gemeinde Brüssel Schaerbeek gewählt. 2009 trat sie als erste Abgeordnete mit Kopftuch in das Regionalparlament von Brüssel ein.
In dieser Position hatte sie bedeutende Ämter inne, wie die stellvertretende Vorsitzende des Sozialausschusses des Brüsseler Parlaments und die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern. Während ihrer politischen Karriere engagierte sie sich aktiv in den Bereichen Frauenbeschäftigung, weibliche Unternehmertum, Gewalt gegen Frauen, häusliche Gewalt und Chancengleichheit. Zudem spielte sie eine wichtige Rolle im Kampf gegen Diskriminierung und Islamophobie.
Im Jahr 2015 wurde sie aufgrund ihrer Weigerung, die Vorwürfe des Völkermords an den Armeniern anzuerkennen, aus ihrer Partei ausgeschlossen und setzte ihre Tätigkeit als unabhängige Abgeordnete fort. Nach dem gescheiterten Putschversuch am 15. Juli unternahm sie die erste Untersuchungstour der Türkiye Demokrasi Platform.
Im Jahr 2019 wurde sie als eine der 100 einflussreichsten Frauen Belgiens ausgezeichnet und erhielt das Staatsabzeichen von König Leopold. 2020 wurde sie zur ersten weiblichen Botschafterin der Türkei in Nordafrika und zur Botschafterin in Algerien ernannt. Am 4.
Juni 2023 wurde sie von Präsident Recep Tayyip Erdoğan zur Ministerin für Familie und Sozialdienste ernannt. Mahinur Özdemir Göktaş ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.
Familie
Beziehungsstatus
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