Biografie
Mahmud Ahmadinedschad wurde am 28. Oktober 1956 in der Stadt Aradan im Iran geboren. Mit 69 Jahren war Ahmadinedschad der 6.
Präsident der Islamischen Republik Iran. Er trat sein Amt am 3. August 2005 an und blieb bis zum 3.
August 2013 in dieser Position. Seine akademische Laufbahn begann er an der Iranischen Universität für Wissenschaft und Technologie, wo er Bauingenieurwesen studierte, und später promovierte er im Bereich Verkehrstechnik. Seine politische Karriere begann er als Studentenvertreter während der Islamischen Revolution im Iran 1979.
Im Jahr 2003 wurde er zum Bürgermeister von Teheran ernannt und entwickelte in dieser Funktion Projekte zur sozialen Unterstützung. Vor seiner Wahl zum Präsidenten äußerte er sich kritisch zu Irans Nuklearprogramm und den internationalen Beziehungen, zeigte insbesondere eine klare Haltung gegenüber den Vereinigten Staaten und den Vereinten Nationen. Ahmadinedschad vertrat während seiner politischen Laufbahn populistische und islamistische Ansichten und erlangte durch seinen bescheidenen Lebensstil große Popularität in der Bevölkerung.
Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Während seiner Präsidentschaft setzte er auf Politiken, die soziale Hilfen und islamische Werte betonten. Im Jahr 2013 übergab er sein Amt an Hassan Ruhani, der die Präsidentschaftswahlen gewann.