Biografie
Maksim Gorki wurde am 28. März 1868 in Nischni Nowgorod, im Russischen Kaiserreich, geboren. Unter seinem bürgerlichen Namen Alexey Maximovich Peshkov ist Gorki bekannt als einer der Wegbereiter des sozialistischen Realismus in der Weltliteratur.
Seine Kindheit war geprägt von Armut und Leid. Im Alter von zehn Jahren wurde er als Lehrling in einem Schuhgeschäft angestellt, musste jedoch aufgrund eines unglücklichen Vorfalls die Stelle aufgeben. Anschließend arbeitete er bei einem entfernten Verwandten, einem Architekten, als Lehrling, konnte jedoch auch unter den harten Arbeitsbedingungen nicht bleiben und floh.
In seiner Jugend verbrachte Gorki einige Zeit in Kasan und versuchte 1887, Suizid zu begehen. Danach reiste er durch Russland und arbeitete in verschiedenen Berufen. Die Herausforderungen dieser Zeit schilderte er ausführlich in seinen Werken „Meine Kindheit“ (1913) und „Während ich mein Brot verdiente“ (1916).
1892 schrieb Gorki seine erste Erzählung „Makar Tschudra“ und erlangte 1895 mit der Geschichte „Tschelkasch“ größere Bekanntheit. Sein Roman „Mutter“ aus dem Jahr 1906 gilt als eines seiner erfolgreichsten Werke. Wegen seines Gedichts „Das Lied des Sturmvogels“ wurde Gorki 1901 verhaftet und lebte von 1906 bis 1913 im Ausland.
Nach 1921 reiste er wegen Tuberkulose nach Italien und kehrte 1928 in seine Heimat zurück. Am 14. Juni 1936 starb er im Alter von 68 Jahren in Moskau an einer Lungenentzündung.