Biografie
Marcel Duchamp wurde am 28. Juli 1887 geboren und verstarb am 1. Oktober 1968 im Alter von 81 Jahren.
Seine künstlerische Laufbahn begann Duchamp mit fauvistischen und kubistischen Gemälden. Im Jahr 1912 wandte er sich mit seinem Werk "Nackt, der die Treppe herabsteigt" dem Futurismus zu. Dieses Werk wird als ein Versuch betrachtet, Zeit und Raum darzustellen.
Ab 1913 nahm er das Konzept der 'ready-made' an und begann, Alltagsgegenstände als Kunstwerke zu präsentieren. In diesem Zusammenhang vertrat er 1914 mit seiner Arbeit "Flaschen-Trockner" die Idee der 'anti-Kunst'. Nach seinem Umzug nach New York im Jahr 1915 entwickelte Duchamp den Dadaismus weiter.
1918 stellte er sein Gemälde "Tu m'la" fertig und wandte sich von den avantgardistischen Strömungen ab, um sich seinem bedeutenden Werk "Die Hochzeit der Jungfrau" zu widmen. Ab 1935 begann er, sich für optische Spiele und kinetische Forschung zu interessieren. Die Werke, an denen er zwischen 1946 und 1966 heimlich arbeitete, wurden erst nach seinem Tod bekannt.
Duchamps Kunst hat in der Nachkriegszeit viele Bewegungen beeinflusst und leistete einen bedeutenden Beitrag zur zeitgenössischen bildenden Kunst.