Biografie
Marcello Mastroianni wurde am 28. September 1924 im Dorf Fontana Liri in der Region Ciociaria in Italien geboren. Sein vollständiger Name lautet Marcello Vincenzo Domenico Mastroianni, und er hat sich zu einer bedeutenden Figur in der Welt des Films entwickelt.
Seine Eltern sind Idа Irolle und Ottone Mastroianni. Die Familie zog um, als Marcello noch klein war, zunächst nach Rom und dann nach Turin. In Turin und Rom aufgewachsen, begann Mastroianni 1945 mit Schauspielunterricht und trat in die Filmindustrie ein.
Sein Debüt gab er 1948 in der Verfilmung von Victor Hugos Roman „Les Misérables“. 1957 übernahm er die Hauptrolle in „Die weißen Nächte“, einem Film von Luchino Visconti, und erlebte mit diesem Film einen bemerkenswerten Karriereaufschwung. 1960 spielte er in Federico Fellinis „La dolce vita“ und erzielte damit einen großen Durchbruch, wodurch er als Latin Lover bekannt wurde.
Über die Jahre hinweg war Mastroianni in vielen verschiedenen Filmgenres zu sehen und lieferte überzeugende Darstellungen ab. 1972 spielte er an der Seite von Catherine Deneuve in „Liza“ und aus dieser Beziehung ging seine Tochter Chiara Mastroianni hervor. 1994 wirkte er in Robert Altmans „Pret-à-Porter“ mit vielen prominenten Kollegen zusammen.
Marcello Mastroianni verstarb am 19. Dezember 1996 im Alter von 72 Jahren in Paris an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Während seiner Filmkarriere erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter zweimal den Preis als Bester Schauspieler beim Cannes Film Festival.