Biografie
Maria Callas wurde am 2. Dezember 1923 in New York, USA, geboren und war eine griechische Sopranistin und Opernkünstlerin. Sie gilt als eine der bekanntesten Sopranistinnen der 1950er Jahre.
Ihre Karriere begann sie mit einer kleinen Rolle an der griechischen Nationaloper, bevor sie mit Werken wie Madama Butterfly und Tristan und Isolde Berühmtheit erlangte. 1947 trat sie in Verona in den Vordergrund und nach ihrer Rückkehr nach Amerika im Jahr 1945 schloss sie sich der Metropolitan Opera an. Während ihrer Laufbahn interpretierte Callas zahlreiche berühmte Opernwerke und erhielt den Titel La Divina.
In den 1950er Jahren konkurrierte sie mit der italienischen Sopranistin Renata Tebaldi, jedoch schätzten sie letztendlich einander. 1969 reiste sie nach Türkei, um an den Dreharbeiten des Films Medea teilzunehmen. 1957 lernte sie den wohlhabenden Geschäftsmann Aristotle Onassis kennen und verliebte sich in ihn.
1959 ließ sie sich von ihrem Ehemann Meneghini scheiden, konnte jedoch nicht Onassis heiraten. Am 16. September 1977 verstarb sie im Alter von 54 Jahren in Paris an einem Herzinfarkt.
Laut ihrem Testament wurden ihre Überreste in der Ägäis verstreut. Das Leben von Maria Callas wird 2023 in dem Film Maria, gespielt von Haluk Bilginer und Angelina Jolie, nacherzählt.