Martin Heidegger

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Biografie

Martin Heidegger wurde am 26. September 1889 in der Stadt Meßkirch im Bundesland Baden-Württemberg, Deutschland, geboren. Als einer der führenden Vertreter der Existenzphilosophie gilt Heidegger als Wegbereiter für eine neue Sichtweise innerhalb der postmodernen Philosophie.

Bereits in seiner Kindheit zeigte er ein großes Interesse an Religion und Philosophie und absolvierte an der Universität Freiburg ein Studium der katholischen Theologie und christlichen Philosophie. 1914 erregte er mit seiner Doktorarbeit zum Thema "Der Satz der Geschlossenheit in der Psychologie" Aufmerksamkeit. 1923 erhielt er den Titel eines Professors an der Universität Marburg.

1933 trat Heidegger der Nationalsozialistischen Partei bei und übernahm das Rektorat der Universität Freiburg. Aufgrund seiner politischen Haltung in dieser Zeit wurde er jedoch zum Ziel heftiger Kritik. 1945 wurde er von der Universität suspendiert, konnte jedoch 1952 zurückkehren.

In seinen philosophischen Arbeiten sind deutlich die Einflüsse von Edmund Husserl zu erkennen. Heidegger führte Konzepte wie Angst, Sorge und Tod in die Philosophie ein und interpretierte die Phänomenologie im Kontext des Seinsproblems neu. Er vertrat die Auffassung, dass der Mensch in diese Welt geworfen wird und diese Entzugs-Erfahrung die zentralen Argumente der existenzphilosophischen Diskussion vertieft.

Am 26. Mai 1976 verstarb er im Alter von 87 Jahren in Freiburg im Breisgau, Deutschland. Zu seinen bedeutenden Werken zählen Bücher wie "Sein und Zeit", "Was ist das – die Philosophie?" und "Der Ursprung des menschlichen Begriffs".