Biografie
Mary Shelley wurde am 30. August 1797 in Somers Town, London, England, geboren und starb am 1. Februar 1851 in Chester Square, England.
Sie verstarb im Alter von 54 Jahren und ist vor allem für ihren gotischen Horrortroman „Frankenstein“ bekannt. Während ihrer literarischen Karriere schuf sie zahlreiche Werke in verschiedenen Genres, darunter Romane, Kurzgeschichten, Dramen, Biografien und Reiseberichte. Mary Shelley ist die Tochter des berühmten Politikers und Philosophen William Godwin.
Abseits ihres Schreibens erlangte sie auch aufgrund ihrer Editorial- und Bearbeitungstätigkeiten an den Werken ihres Ehemannes Percy Bysshe Shelley Respekt in der literarischen Welt. Ihre Beziehung zu ihrer Stiefmutter Mary Jane Clairmont war in ihrer Jugend herausfordernd. Trotz einer eingeschränkten Ausbildung wurde sie von ihrem Vater unterrichtet und hatte Zugang zu einer umfangreichen Bibliothek.
1814 verliebte sie sich in den renommierten romantischen Dichter Percy Bysshe Shelley und floh mit ihm nach Zürich. 1816 begann sie in Genf, auf Einladung von Lord Byron, mit dem Schreiben von „Frankenstein“. Der Roman wurde 1818 unter dem Titel „Frankenstein; oder Der moderne Prometheus“ veröffentlicht.
Nach ihrem Umzug nach Italien im Jahr 1818 verlor Shelley dort zwei ihrer Kinder und fiel in eine längere Depression. Nach dem Verlust ihres Mannes Percy im Jahr 1822 kehrte sie nach England zurück und setzte ihre Schriftstellerei fort. Ab 1839 hatte sie gesundheitliche Probleme und verstarb am 1.
Februar 1851 an einem Gehirntumor. Mary Shelley wurde in der St. Peter’s Church in der Nähe von Boscombe beigesetzt.