Maurits Cornelis Escher

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Biografie

Maurits Cornelis Escher wurde am 18. Juni 1898 in der niederländischen Stadt Leeuwarden geboren und verstarb am 27. März 1972 in Laren, Niederlande.

Er gilt als einer der bedeutendsten Grafik-Künstler des 20. Jahrhunderts. Trotz seiner anfänglichen schulischen Misserfolge erregte er dank seines künstlerischen Talents die Aufmerksamkeit seiner Lehrer.

1919 immatrikulierte er sich an der Hogereburgerschool in Haarlem, um Architektur und dekorative Kunst zu studieren, was zu einer wichtigen Inspirationsquelle für seine spätere Kunst wurde. Im Jahr 1922 verließ er die Schule, um eine Ausbildung in Grafik und Originaldruckgrafik zu absolvieren. Noch im selben Jahr unternahm er eine Reise in den Süden, die sein Schaffen maßgeblich beeinflussen sollte.

Während seiner Reisen durch Italien und Spanien ließ er sich von der mediterranen Lebensweise und Architektur inspirieren. 1924 heiratete er in Italien Jetta Umiker und das junge Paar lebte bis 1935 in Rom. Aufgrund des Aufstiegs des Faschismus zog es ihn in die Schweiz, wo er jedoch unglücklich war und 1937 nach Belgien übersiedelte.

Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kehrte er 1941 in die niederländische Stadt Bearn zurück. Am 20. April 1955 wurde ihm der Titel eines Ritters verliehen und er schuf zahlreiche berühmte Werke in den Niederlanden.

In seinen Arbeiten konzentrierte er sich auf die Erforschung von Symmetrie, Unendlichkeit und Dreidimensionalität in der zweidimensionalen Darstellung und hinterließ 448 Lithografien und über 2000 Zeichnungen. 1962 erkrankte er, sein Gesundheitszustand verschlechterte sich zunehmend, und 1972 verstarb er. Zu seinen Hauptwerken zählen unter anderem „Wasserfall“, „Auf und Ab“, „Zeichnende Hände“, „Haus der Treppen“, „Reptilien“, „Moebius-Schleife II“, „Metamorphose III“ und „Schlangen“.