Biografie
Max Ernst wurde am 2. April 1891 in der Stadt Brühl, Deutschland, geboren und verstarb am 1. April 1976 im Alter von 85 Jahren.
Als Maler und Bildhauer leistete er bedeutende Beiträge zur Entwicklung des Surrealismus und setzte sich für das Unbewusste in der Kunst ein. 1909 begann er sein Philosophiestudium an der Universität Bonn und wurde während dieser Zeit von den Werken psychisch kranker Menschen inspiriert, was ihn dazu brachte, selbst mit dem Malen zu beginnen. Einflüsse von Künstlern wie Picasso, Chirico und August Macke führten dazu, dass er sich den expressionistischen Strömungen näherte.
Während des Ersten Weltkriegs diente er im deutschen Heer und gründete nach dem Krieg zusammen mit Jean Arp und Johannes Theodor Baargeld die Gruppe „Dadamax“ in Köln. In den 1920er Jahren begann er mit seinen ersten Collagen und Fotomontagen und schuf eine Collagenserie mit dem Titel „Alles schwimmt immer noch“ (Fatagaga). 1922 ließ er sich in Paris nieder, wo er André Breton, Paul Éluard und Louis Aragon, bedeutende Surrealisten, kennenlernte.
1925 organisierte er seine erste Surrealisten-Ausstellung und entwickelte im selben Jahr die Frottagetechnik. 1931 hatte er seine erste Ausstellung in New York, in der er insgesamt achtundvierzig Gemälde zeigte. Nach 1934 legte er einen Schwerpunkt auf die Bildhauerei.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde er von den Naziden besetzt gezwungen, Paris zu verlassen und emigrierte 1941 in die USA. 1953 kehrte er nach Paris zurück und erhielt 1954 den Grand Prix auf der Biennale von Venedig. 1958 nahm er die französische Staatsbürgerschaft an und erhielt ein Jahr später den französischen Nationalpreis für Kunst.
Zu seinen wichtigen Werken zählen unter anderem 'Celebes Elefant', 'Das Treffen der Freunde', 'Die Männer werden es nicht wissen', 'Zwei Kinder bedroht vom Nachtigall', 'Die ganze Stadt' und 'Der Garten, der ein Flugzeug verschluckt'.