Max Weber

Soziologe
Verheiratet

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Biografie

Max Weber wurde am 21. April 1864 als das älteste von sieben Kindern in einer Familie in der Stadt Erfurt, Deutschland, geboren. Der Denker, dessen voller Name Karl Emil Maximilian Weber lautet, gilt als eine der einflussreichsten Figuren, die die Grundlagen der modernen Sozialwissenschaften gelegt haben.

Sein Vater, Sir Max Weber, war ein liberaler Politiker, während seine Mutter, Helene Fallenstein, eine gemäßigte Protestantin war. Seine Ausbildungszeit begann 1882 an der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg, wo er auch in den Bereichen Wirtschaft, Mittelaltergeschichte und Theologie studierte. 1884 nahm er eine Tätigkeit an der Universität Berlin auf, bevor er im Deutschen Heer in Straßburg diente und kurzzeitig an der Universität Göttingen war.

1894 wurde er als Professor für Wirtschaftswissenschaften an die Universität Freiburg berufen und zwei Jahre später an die Universität Heidelberg versetzt. Allerdings hielt er von 1898 bis Ende 1902 keine Publikationen vor und trat 1903 von seiner Professur zurück. Während des Ersten Weltkriegs war er Direktor eines Militärkrankenhauses in Heidelberg und wurde nach dem Krieg in eine Kommission berufen, die für die Sicherung der deutschen Vorherrschaft in Belgien und Polen zuständig war.

1918 trat er dem Arbeiter- und Soldatenrat in Heidelberg bei und wurde Mitglied des Komitees für die Weimarer Verfassung. Max Weber ist besonders bekannt für seine Arbeiten, in denen er die Rolle der protestantischen Ethik in der Entstehung des Kapitalismus betont. Sein bekanntestes Werk, 'Der Geist des Kapitalismus und die protestantische Ethik', wurde 1904 veröffentlicht.

1893 heiratete er seine Cousine Marianne Schnitger, mit der er einen Sohn hatte. Max Weber verstarb am 14. Juni 1920 in München, Deutschland, im Alter von 56 Jahren an einer Lungenentzündung infolge der Spanischen Grippe.