Maya Angelou

Schauspieler

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Biografie

Maya Angelou wurde am 4. April 1928 in St. Louis, Missouri, USA, geboren und war eine amerikanische Dichterin, Schauspielerin und Drehbuchautorin.

Sie gilt als eine bedeutende Figur der Menschenrechtsbewegung und begann ihre literarische Karriere mit der Autobiografie „I Know Why the Caged Bird Sings“, die sie im Alter von 17 Jahren schrieb. Ihre Kindheit verbrachte sie bei ihren Großmüttern, nachdem sich ihre Eltern getrennt hatten. Im Alter von acht Jahren erlitt Maya sexuellen Missbrauch und sprach fünf Jahre lang nicht mehr.

In dieser Zeit knüpfte sie eine enge Freundschaft zu ihrer Lehrerin Bertha Flowers, die sie unterstützte. Nach ihrer Rückkehr in die San Francisco besuchte Angelou die George Washington High School und wurde kurz nach ihrem Abschluss Mutter von Sohn Guy Johnson. 1952 heiratete sie Tosh Angelos, ließ sich jedoch drei Jahre später scheiden.

In der Mitte der 1950er Jahre trat sie in der Oper „Porgy and Bess“ in Europa auf und nahm Modern-Dance-Unterricht. Zu Beginn der 1960er Jahre zog sie nach Ägypten, wo sie als Redakteurin arbeitete. 1962 ging sie nach Ghana, wo sie als Dramatikerin und Musiklehrerin tätig war.

Bei ihrer Rückkehr nach Amerika im Jahr 1964 engagierte sie sich aktiv in der Menschenrechtsarbeit zusammen mit Malcolm X. 1973 heiratete sie Paul du Feu und zog nach Sonoma, Kalifornien. Angelou wurde 1977 für ihre Rolle in der Serie „Roots“ für einen Emmy nominiert und erzielte mit ihrem Drehbuch für „Georgia, Georgia“ einen bedeutenden Erfolg.

Nach 1990 setzte sie ihre Karriere mit Vorträgen fort und wurde 2008 in der Fernsehserie „African American Lives“ vorgestellt.