Maya Lin

Architekt

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Biografie

Maya Lin wurde am 5. Oktober 1959 in Ohio, USA, geboren und ist eine amerikanische Künstlerin und Architektin chinesischer Abstammung. Am bekanntesten ist sie durch das Vietnam Veterans Memorial in Washington, D.C.

Lin ist die Nichte der berühmten Architektin Lin Huiyin. Im Jahr 1977 wurde sie an der Yale University aufgenommen und entwarf bereits im Alter von 21 Jahren das Vietnam Veterans Memorial als Projekt für einen Kurs, mit dem sie den ersten Platz im größten Wettbewerb für öffentliche Gestaltung gewann. Das Denkmal besteht aus einer V-förmigen Wand aus schwarzem Granit, in die die Namen von 58.000 gefallenen Vietnamkriegsveteranen eingraviert sind.

Aufgrund ihres Designs sah sie sich jedoch auch einigen Kritiken gegenüber und wurde bei der Einweihung des Denkmals nicht erwähnt. Lin setzte ihre Ausbildung fort und schloss 1981 ihr Studium an der Yale University ab. Nach dem Abschluss ihrer Masterausbildung im Jahr 1986 eröffnete sie ihr eigenes Studio in New York und realisierte zahlreiche bedeutende Projekte.

Dazu zählen die Friedenskapelle in Pennsylvania, der Frauen Tisch für die Yale University und die Langston Hughes Bibliothek. 1989 fiel sie wegen ihres Bürgerrechtsdenkmals, das in Alabama errichtet wurde, auf, und 1995 stellte sie mit dem Wave Field für die University of Michigan ihre architektonischen Fähigkeiten unter Beweis. Mit dem Dokumentarfilm „Maya Lin: A Strong Clear Vision“, den sie 1995 drehte, gewann sie einen Academy Award.

Lin setzt sich auch aktiv für den Umweltschutz und soziale Verantwortung ein. Im Jahr 2000 veröffentlichte sie ihr Buch „Boundaries“ und wurde 2002 als Alumni Fellow in die Yale Corporation gewählt. 2003 war sie Jurymitglied im Wettbewerb für das Denkmal des World Trade Centers und trat 2005 der American Academy of Arts and Letters bei.

Sie setzt ihre Karriere als erfolgreiche Architektin bis heute fort.