Biografie
Der Autor Mehmet Alperen wurde 1956 in Kahramanmaraş geboren. Während seiner Jugend begegnete er der Ülkücü-Bewegung und erlebte 1974 seine ersten journalistischen Erfahrungen bei der Zeitung "Bizim Anadolu". Vor dem Militärputsch von 1980 war er der stellvertretende Vorsitzende der Kahramanmaraş Ülkü Ocakları und übernahm das Amt des Vorsitzenden der Jugendorganisation.
Nach dem Putsch legte er seine Beamtenlaufbahn nieder und kehrte zum Journalismus zurück. 1989 trat er aus der MHP und der Ülkücü-Bewegung aus. Ab 1993 übernahm er Führungspositionen in der Fernsehbranche und veröffentlichte in dieser Zeit zwei Werke: "Ruhların Parmakları" und "Kahramanmaraş Kurtuluşunun Manevi Mimarları".
Aufgrund seiner Kommentare zum Thema Kopftuch während der 28. Februar-Periode wurde sein lokaler Fernsehsender geschlossen, und er zog sich vorübergehend auf sein Landgut zurück. Später gründete er die Partei Aydınlık Türkiye, entschied sich jedoch, sich von der Politik fernzuhalten, als seine politischen Ambitionen nicht wie erhofft vorankamen.
Zuletzt hat er mit dem Verlag Kara Kutu in Istanbul einen Vertrag abgeschlossen und nahezu 20 Bücher veröffentlicht. Besonders durch seine Kommentare zur jüngeren Geschichte erregt er häufig Aufsehen. Zu seinen Werken zählen unter anderem "Kurtlar Arenasında Yalnız Bir Adam Abdülhamit Han", "Havva’nın Gerçek Yüzü Hatice", "Son Cihangir Enver Paşa", "Ruhların Parmakları", "Zemahşer Osman Öztunç", "Manas", "Cengiz Han", "Deli Dumrul", "Satuk Buğra", "Şu Destanı", "Çanakkale Cehenneminde Generallerin Savaşı", "Göç", "Alp Er Tunga", "Timur", "Emret Paşam", "Mahşerin Atlısı", "Çöl Aslanı", "Sıla / Yalnızlığın Hüzünlü Rıhtımı", "Sütçü İmam / Kurtuluş Savaşı’nın Onurlu İsyanı", "Oğuz Kağan", "Bozkurt", "Ergenekon" und "Battal Gazi".