Biografie
Mehmet Faraç wurde 1965 in Şanlıurfa geboren und ist ein Journalist sowie Autor. Seine akademische Laufbahn begann er an der Fakultät für Kommunikationswissenschaften der Anadolu Universität und hielt später Lehrveranstaltungen über Lokaljournalismus und Investigativjournalismus an der Akademi Istanbul. 1983 gab er seinen Einstieg in den Journalismus als Reporter für die Cumhuriyet-Zeitung in Şanlıurfa.
Seine berufliche Karriere setzte er in leitenden Positionen bei lokalen Zeitungen und Radiosendern fort. 1985 wurde er von der Association of Contemporary Journalists zum Journalisten des Jahres gewählt und erhielt 1986 denselben Preis vom Verband der Journalisten des Südostens. Ab 1995 war er als Leiter der Abteilung für Inlandnachrichten bei der Cumhuriyet-Zeitung in Istanbul tätig.
1997 wurde Faraç für seine Untersuchung mit dem Titel 'Töre Kıskacında Kadın' mit dem Preis für den erfolgreichen Journalisten des Jahres der Türkiye Gazeteciler Cemiyeti ausgezeichnet. Nach diesem eindrucksvollen Werk, das sowohl bei Frauenorganisationen als auch in der Öffentlichkeit viel Aufmerksamkeit erregte, veröffentlichte er zahlreiche weitere Bücher. Er ist bekannt für Werke wie 'Kod Adı Hizbullah', 'Suyu Arayan Toprak' und 'Hizbullah’ın Kanlı Yolculuğu'.
Darüber hinaus trat er in Fernsehsendungen bei Kanälen wie Meltem TV und Beyaz TV auf. Faraç ist verheiratet und hat zwei Söhne, Murat und Fırat. Derzeit ist er als Redakteur für die Yeni Çağ Zeitung tätig.