Biografie
Mehmet Recep Peker wurde am 5. Februar 1889 in Istanbul geboren und verstarb am 2. April 1950 im Alter von 61 Jahren ebenfalls in Istanbul.
Als türkischer Politiker war Peker bekannt als Minister und Ministerpräsident und diente als erster Generalsekretär der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP). Im Jahr 1920 wurde er zum Generalsekretär der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) ernannt und trat 1923 als Abgeordneter für Kütahya in die TBMM ein. Im selben Jahr wurde Peker zum Generalsekretär der Halk Fırkası gewählt und übernahm 1924 das Amt des Innenministers in der Regierung von Ali Fethi Okyar.
Anschließend war er in den Regierungen von İsmet İnönü als Minister für nationale Verteidigung und Minister für öffentliche Arbeiten (Nafia) tätig. Peker, bekannt als einer der Befürworter des Türkentums, wurde 1931 erneut zum Generalsekretär der CHP gewählt und setzte sich dafür ein, dass die Prinzipien 'Staatsitz', 'Revolution' und 'Nationalismus' in das Programm der Partei aufgenommen wurden. 1946 gründete er die erste Regierung der Mehrparteiensystemzeit, musste jedoch 1947 zurücktreten.
Peker wurde als ein strenger Staatsmann bekannt und trug den Spitznamen 'Jandarma'. Als eine der radikalsten kemalistischen und nationalistischer Figuren der Atatürk-Ära spielte er eine wichtige Rolle bei der Systematisierung der türkischen Revolution. Darüber hinaus leistete er auch bedeutende Beiträge zu den Revolutionen im Bereich der Frauenrechte.