Mehmet Terzi

Sportler

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Biografie

Mehmet Terzi wurde am 5. Mai 1955 im Ortsteil Kurtköy, der zur zentralen Gemeinde Bilecik in der Türkei gehört, geboren. Als nationaler Leichtathlet gehört er zu den bekanntesten Persönlichkeiten der türkischen Leichtathletik im Bereich Marathon.

Seine Laufbahn begann er unter der Anleitung des ehemaligen Athleten Şükrü Saban und erzielte insbesondere in den Langstreckenrennen, vor allem im Marathon, große Erfolge. Im Jahr 1980 schloss er die 19. Mai Jugend- und Sportschule in Ankara ab.

Bei den 1. Islamischen Spielen, die 1980 in Izmir stattfanden, gewann er die Goldmedaille im Marathon und eine Silbermedaille über 10.000 Meter. 1981 belegte er den ersten Platz beim Berliner Halbmarathon und erreichte 1983 beim Frankfurt-Marathon mit einer Zeit von 2:12:54 den zweiten Platz.

Im gleichen Jahr sicherte er sich seinen ersten Balkanmeistertitel in Izmir und errang zudem eine Goldmedaille bei den Mittelmeerspielen in Casablanca. 1984 gewann er bei der Balkanmeisterschaft in Athen eine Goldmedaille und wurde von TRT mit dem Titel „Sportler des Jahres“ ausgezeichnet. Er nahm an den Olympischen Spielen 1984 teil und belegte den 16.

Platz. 1985 triumphierte er beim Eurasien-Marathon mit einer Zeit von 2:12:50 und erzielte in der Zeit von 1986 bis 1988 bedeutende Erfolge mit dem Team Şişecam Paşabahçe. 1987 wurde er beim London-Marathon mit einer Zeit von 2:10:25 Siebter und gewann den San Francisco-Marathon.

1990 beendete Terzi seine Karriere im Leistungssport und war vom 28. Dezember 2004 bis zum 1. August 2013 Präsident des Türkischen Leichtathletikverbandes.

Während seiner Karriere gewann er zahlreiche Medaillen bei internationalen Wettkämpfen und stellte türkische Rekorde auf.