Biografie
Mehmet Yiğit ist ein Musiker, Musikpädagoge und Künstler der Türkischen Volksmusik, der 1989 im Dorf Ortaca, das zur Bezirksgemeinde Simav in der Provinz Kütahya gehört, das Licht der Welt erblickte. Schon in jungen Jahren entwickelte er durch das Bağlama-Spiel seines Vaters zuhause ein Interesse an der Musik. Mit 10 Jahren begann er seine Ausbildung, indem er Bağlama- und Stilunterricht bei dem pensionierten Saz-Künstler Ali Orhan Dağlı von TRT Istanbul Radio nahm.
Zudem absolvierte er Chor- und Repertoireschulen unter der Leitung von Adem Sevinç im Bildungszentrum für Volksbildung in Kadıköy. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Aufnahmeprüfung für den Jugendchor von TRT Istanbul Radio absolvierte er zwei Jahre lang das Saz-Spiel. Anschließend setzte er seine Ausbildung an der Fakultät für Türkische Musik am Staatskonservatorium der Sakarya Universität fort.
2014 begann er seine Tätigkeit als Musiklehrer an einer staatlichen Schule im Landkreis Patnos in der Provinz Ağrı. Mehmet Yiğit interpretiert nicht nur Lieder aus der Region Kütahya, sondern führt auch Lieder aus vielen anderen Regionen Anatoliens auf. Bis heute hat er vier Alben veröffentlicht: 'Ne Oldu Sana Kütahyalım' (2015), 'Halim Perişann' (2021), 'Göçebe' (2021) und 'Mecbur muyum?' (2022).
Er hat zahlreiche Konzerte im In- und Ausland gegeben und an Fernsehprogrammen teilgenommen. Aktuell arbeitet er an einem Album, das aus seinen eigenen Arrangements und vergessenen Volksliedern aus der Ägäis-Region besteht, während er die musikalische Leitung hat.