Biografie
Mehmet Yurdadön wurde am 2. Juni 1952 im Stadtteil Sarıkamış der Provinz Kars geboren. Er hat neun Geschwister und entwickelte sein Interesse für Leichtathletik während seiner Mittelschulzeit, gefördert durch seinen Sportlehrer.
Ab 1974 nahm er an Wettkämpfen teil und erreichte seinen ersten großen Erfolg als türkischer Jugendmeister. Nach dem Abschluss seiner mittleren und höheren Schulbildung in Kars siedelte er 1973 nach Ankara über. Im Jahr 1976 setzte er seine Ausbildung an der 19 Mayıs Jugend- und Sportakademie fort.
In seiner Leichtathletikkarriere erzielte er bedeutende Erfolge sowohl auf der Bahn als auch im Crosslauf. Er gewann bei den Balkan Crossmeisterschaften in Bulgarien und Istanbul in den Jahren 1976 und 1978, und konnte diesen Erfolg 1982 in Athen wiederholen. Zudem wurde er Balkanvizemeister im 10.000-Meter-Bahnrennen und erzielte den dritten Platz bei den Weltuniversitätsmeisterschaften.
1981 erregte er Aufsehen, als er als Erster beim Berliner Halbmarathon ins Ziel kam. Am 30. Juli 1982 gewann er eine Goldmedaille bei einem 10.000-Meter-Rennen in Finnland.
1983 belegte er den 12. Platz bei den Welt-Crossmeisterschaften. Ab 1983 trat er für Fenerbahçe an und nach 1985 für Şişecam Paşabahçe.
1990 beendete er seine aktive Laufbahn und übernahm verschiedene Positionen im Generalsekretariat für Jugend und Sport. Am 18. November 2000 wurde er zum Präsidenten des türkischen Leichtathletikverbands gewählt.
Darüber hinaus diente er als Mitglied des Vorstands des Türkischen Paralympischen Komitees. Im Jahr 1983 heiratete er und ist Vater von zwei Töchtern.