Biografie
Merdan Yanardağ wurde am 24. Februar 1961 im historischen Bezirk Divriği in Sivas geboren und verbrachte seine Kindheits- und Jugendjahre in den dynamischen Straßen Istanbuls. Nach dem Abschluss der Grundschule sowie der Mittelschule und des Gymnasiums in Istanbul begann er seine akademische Laufbahn mit dem Abschluss an der İstanbul İktisadi Ticari İlimler Akademisi.
Im Verlauf seiner weiteren Ausbildung erwarb er einen Masterabschluss in Politikwissenschaft und öffentliche Verwaltung an der Maltepe-Universität und vertiefte sein Wissen, bevor er seine Studien zur Soziologie-Doktorarbeit aufnahm. In seinen Jugendjahren übernahm er eine aktive Rolle bei sozialen Bewegungen und erlebte 1980 den Prozess der Festnahme nach dem Militärputsch am 12. September in der Türkei. 1985 begann er seine journalistische Karriere als Reporter bei der Zeitung Günaydın und erarbeitete sich in dieser Zeit einen soliden Platz in der Medienwelt, indem er zahlreiche Positionen in verschiedenen renommierten Zeitungen einnahm.
Von 1989 bis 1992 war er Generalsekretär der Journalisten Gewerkschaft von Istanbul und leistete einen Beitrag zum Kampf für die Rechte der Journalisten. Im Jahr 1994 trat Yanardağ in die Welt des Fernsehens ein, indem er damit begann, Nachrichtensendungen für den Sender HBB zu produzieren, und arbeitete auch für bedeutende Fernsehsender wie Kanal-e, Kanal 6 und ATV. Besonders aufmerksam machte er auf sich, als er aktiv am Aufbau des Kanaltürk wurde und dort die Sendung „5. Boyut“ moderierte. Im Jahr 2011 gründete er die Zeitung Yurt und war drei Jahre lang Chefredakteur.
2013 erhielt er im Ergenekon-Prozess eine Haftstrafe von 10 Jahren und 6 Monaten, gründete jedoch 2015 die Zeitung ABC und hielt seinen Einfluss im Medienbereich aufrecht. Seit 2017 setzt er seine Karriere in der Medienwelt als Gründungs-Chefredakteur von Tele1 TV fort. Im privaten Leben ist Merdan Yanardağ mit Nermin Sağtekin verheiratet und hat einen Sohn namens Alp Yanardağ. Am 20.
Juni 2023 wurde er aufgrund seiner Äußerungen über Abdullah Öcalan, den Gründer der PKK, festgenommen und am 3. Oktober 2023 zu einer Haftstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten verurteilt, jedoch später wieder freigelassen. Zu seinen veröffentlichten Werken gehören bedeutende Bücher wie „MHP Değişti mi“, „Türkiye Nasıl Kuşatıldı“ und „Kuşatılan Türkiye“.
Merdan Yanardağ bleibt eine prägende Figur in der türkischen Mediengeschichte und setzt seinen Einfluss im Bereich Journalismus und Politik fort.
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