Biografie
Mete Han wurde im Jahr 234 v. Chr. in Zentralasien geboren und verstarb 174 v.
Chr. ebenfalls in Zentralasien. Er gilt als der Gründer des großen Hunnenreiches und zählt zu den bedeutendsten Figuren der türkischen Geschichte.
Mete Han wird oft mit Oğuz Kağan gleichgesetzt und gilt als der erste Herrscher des türkischen Volkes. Sein Vater war Teoman Han, seine Mutter Ay Kağan. Bereits in seiner Kindheit fiel Mete Han durch seinen Glauben an Gott auf und bemerkte sich durch seine kriegerischen und führerischen Eigenschaften.
Im Oğuz Kağan Epos wird beschrieben, dass Mete Han während seines Lebens an zahlreichen Kriegen teilnahm und die türkischen Stämme vereinte, um die erste türkische Einheit zu gründen. Im Jahr 209 v. Chr.
bestieg er den Hunnen-Thron und erweiterte die Grenzen des Staates von Kaspischem Meer bis zum Indischen Ozean. Oğuz Kağan legte die Grundsteine für die Tradition des türkischen Staates und schuf das Türkische Gesetz, das auf Disziplin, Gerechtigkeit und dem Dienst am Volk beruht. Während seiner 35-jährigen Herrschaft führte er viele Kriege und errang bedeutende Siege gegen seine Feinde.
Oğuz Kağan ist aufgrund der Heiligkeit, die ihm vom türkischen Volk zugeschrieben wurde, in die Geschichte eingegangen. Während seines Lebens stellte er die Interessen des Staates und des Volkes in den Vordergrund und hat dadurch einen wichtigen Platz in der türkischen Geschichte eingenommen.