Biografie
Michael Emerson wurde am 7. September 1954 in Cedar Rapids, Iowa, USA, geboren und ist ein Emmy-prämiierter Schauspieler für Theater, Fernsehen und Film. Mit 71 Jahren begann Emerson seine Karriere nach seinem Umzug nach Jacksonville, Florida, im Jahr 1986, wo er in lokalen Produktionen auftrat.
Um seine Schauspielkarriere zu fördern, nahm er an einem MFA-Schauspielprogramm teil und hatte in dieser Zeit die Gelegenheit, viele professionelle Schauspieler und Regisseure kennenzulernen. Im Jahr 1993 schrieb er sich in das Programm für bildende Kunst und professionelle Schauspielerziehung an der University of Alabama ein und kehrte nach Abschluss seiner Ausbildung nach New York zurück. 1997 feierte er mit der Broadway-Produktion "Oscar Wilde" von Moises Kaufman einen großen Durchbruch.
In der Saison 2000-2001 gewann er einen Emmy Award für seine Rolle als 'William Hinks' in der Serie "The Practice" und erlangte anschließend internationale Bekanntheit durch die Darstellung von 'Benjamin Linus' in der Serie "Lost", die er 2004 begann. Für seine Leistungen in "Lost" wurde er 2007 und 2008 für den Emmy nominiert und gewann 2009 den Preis als Bester Nebendarsteller. In seiner Filmkarriere übernahm er 2002 bedeutende Rollen im Film "Unfaithful" und 2004 in "Saw".
Zwischen 2011 und 2016 verkörperte er die Figur des Harold Finch in der Serie "Person of Interest". Nach der Scheidung von seiner ersten Frau heiratete Michael Emerson im Jahr 1998 die Schauspielerin Carrie Preston.