Michael Haneke

Regisseur

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Biografie

Michael Haneke wurde am 23. März 1942 in München, Deutschland, geboren und ist ein österreichischer Regisseur und Drehbuchautor. Mit seinem realistischen Blick auf die Probleme und Krisen der modernen Gesellschaft hat Haneke einen einzigartigen Platz in der Filmwelt eingenommen.

Seine Kindheit verbrachte er in Wiener Neustadt, einem Arbeiterstadtteil im Süden Wiens. Das Studium absolvierte er an der Universität Wien, wo er Philosophie und Psychologie studierte. Nach seiner Tätigkeit als Redakteur und Dramaturg beim südwestdeutschen Fernsehsender Südwestfunk von 1967 bis 1970 begann er 1973 mit der Regie von Fernsehfilmen.

Mit seinem ersten Spielfilm „Der siebente Kontinent“ (1989) erregte er Aufmerksamkeit und festigte seinen Platz in der Filmbranche mit Werken wie „Bennys Video“ (1992) und „71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls“ (1994). Auf dem Filmfestival von Cannes gewann er mit „La Pianiste“ (2001) den Grand Prix, mit „Caché“ (2005) den Preis für die beste Regie sowie die Palme d'Or mit „Das weiße Band“ (2009) und „Liebe“ (2012). Haneke hat Filme in mehreren Sprachen, darunter Französisch, Deutsch und Englisch, geschrieben und inszeniert und mit berühmten Schauspielerinnen wie Juliette Binoche und Isabelle Huppert zusammengearbeitet.

Darüber hinaus lehrt er Filmregie an der Wiener Filmakademie.