Biografie
Michelle Yeoh wurde am 6. August 1962 in Ipoh, Malaysia, geboren. Ihr bürgerlicher Name ist Michelle Yeoh Choo-Kheng und sie stammt aus einer chinesischen Familie.
Ihre Mutter heißt Janet Yeoh und ihr Vater Yeoh Kian Teik. Bereits im Alter von vier Jahren entdeckte Yeoh ihre Leidenschaft für den Tanz und zog im Alter von 15 Jahren nach England, um an der Royal Academy of Dance Ballettunterricht zu nehmen. Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre begann sie, in Actionfilmen bekannt zu werden.
Aufgrund ihrer jahrelangen Tanzerfahrung konnte sie schnell Kung-Fu erlernen. 1987 heiratete Michelle Yeoh Dickson Poon, nach der Scheidung kehrte sie jedoch zur Schauspielerei zurück. International bekannt wurde sie 1997 mit dem James-Bond-Film „Die Welt ist nicht genug“ und erreichte mit dem Film „Tiger & Dragon“ aus dem Jahr 2000 den Höhepunkt ihrer Karriere.
2005 festigte sie ihren Ruhm durch ihre Rolle in dem Film „Der Prozess einer Geisha“. Im Jahr 2008 besuchte sie Vietnam und drehte einen Dokumentarfilm für die Asia Injury Prevention Foundation. Zudem ist sie Schirmherrin des Projekts Save China's Tigers, das sich dem Schutz des vom Aussterben bedrohten Südchinesischen Tigers widmet.
Sie gründete ihre eigene Produktionsfirma Mythical Films. Seit 2004 ist sie mit dem französischen Motorsportmanager Jean Todt liiert und heiratete ihn am 27. Juli 2023.
Michelle Yeoh gewann 2023 den Oscar für die Beste Hauptdarstellerin bei den 95. Academy Awards für ihre Rolle in dem Film „Everything Everywhere All At Once“. Im Laufe ihrer Karriere erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und spielte in vielen wichtigen Filmen mit.