Biografie
Mike Tyson wurde am 30. Juni 1966 in Brooklyn, New York, geboren. In einer von Kriminalität geprägten Umgebung aufgewachsen, hatte Tyson bis zu seinem 13.
Lebensjahr mit verschiedenen Gangmitgliedern zu kämpfen und war in zahlreiche Delikte verwickelt. Seine Boxkarriere begann, als der ehemalige Amateur-Weltmeister Bob Steaward auf ihn aufmerksam wurde, und 1980 lernte er den legendären Trainer Cos d'Amato kennen, der ihm das Boxen beibrachte. Im Jahr 1985 trat Tyson professionell in den Boxsport ein und erlangte schnell den Titel des Weltmeisters im Schwergewicht.
1986 wurde er WBC-Weltmeister im Schwergewicht, nachdem er Trevor Berbick durch K.o. besiegt hatte. Während seiner Karriere feierte Tyson viele Erfolge, sah sich jedoch auch zahlreichen persönlichen Schwierigkeiten gegenüber.
1988 heiratete er Robin Givens, doch diese Ehe war von kurzer Dauer. Die Niederlage gegen Buster Douglas im Jahr 1990 stellte einen Wendepunkt in seiner Laufbahn dar. 1992 wurde Tyson wegen Vergewaltigung verurteilt und verbrachte Zeit im Gefängnis, wo er Muslim wurde und den Namen Malik Abdul Aziz annahm.
Nach seiner Entlassung kehrte er in den Boxring zurück, hatte jedoch mit zahlreichen Skandalen und rechtlichen Problemen zu kämpfen. Nach seinem Rücktritt vom Boxsport im Jahr 2005 hatte er mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen und versuchte sich in verschiedenen geschäftlichen Unternehmungen. 2020 trat er in einem Ausstellungskampf gegen Roy Jones zurück in den Ring und verdiente dabei 20 Millionen Dollar.
In seiner Karriere bestritt Tyson insgesamt 59 Kämpfe, von denen er 50 gewann, 6 verlor und 2 unentschieden endeten. Zudem trat er in 9 Spielfilmen auf.