Biografie
Miles Davis wurde am 26. Mai 1926 in Alton, Illinois, USA geboren und verstarb am 28. September 1991 in Santa Monica, Kalifornien.
Als eine der bedeutendsten Figuren in der Jazzgeschichte gilt Davis als Trompeter und Komponist, der seine professionelle Musikkarriere im Alter von 17 Jahren mit der von Eddie Randle geleiteten Band Blue Devils begann. 1944 zog er nach New York, um an der Juilliard School of Music zu studieren, und begann, in den Musikclubs von Harlem umherzuziehen, um seinen Idolen Charlie Parker zu begegnen. 1948 nahm er zusammen mit Jazzgrößen wie John Lewis, Max Roach und J.J.
Johnson das Album 'Birth of Cool' auf, das als Vorreiter des 'cool jazz' gilt. In den frühen 1950er Jahren arbeitete er mit Persönlichkeiten wie John Coltrane, Red Garland und Paul Chambers zusammen und veröffentlichte bedeutende Alben wie 'Cookin'', 'Streamin'', 'Workin'' und 'Relaxin''. Das 1969 erschienene Album 'Kind of Blue' wird als eines der erfolgreichsten Alben in der Jazzgeschichte angesehen und erreichte bis 2002 über drei Millionen verkaufte Einheiten.
In den 1970er Jahren, beeinflusst von der Rockmusik, begann Davis, elektronische Instrumente zu verwenden, und erzielte mit dem Album 'Bitches Brew' großen Erfolg. 1981 veröffentlichte er das Album 'The Man with the Horn' und heiratete im selben Jahr Cicely Tyson. Diese Ehe, die bis 1988 hielt, spielte eine bedeutende Rolle in Davises musikalischer Laufbahn.
1986 gewann er einen Grammy Award mit dem Album 'Tutu' und setzte in seinen späteren Jahren Projekte wie 'Doo-Bop' und 'Miles & Quincy Live at Montreux' um. Am 28. September 1991 erlitt Davis in Santa Monica einen Schlaganfall, der zu einem Zusammenbruch seines Atmungssystems und einer Lungenentzündung führte, was zu seinem Tod führte.