Biografie
Mina Mazzini wurde am 25. März 1940 in der italienischen Stadt Busto Arsizio geboren. Die Künstlerin, deren bürgerlicher Name Mina Anna Maria Mazzini ist, begann Ende der 1950er Jahre ihre Musikkarriere und etablierte sich schnell als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der italienischen Popmusik.
In den 1960er und 70er Jahren hatte sie einen großen Einfluss auf das italienische Fernsehen und die Musikszene. Mit ihrer kraftvollen Stimme und ihrem einzigartigen Stil gewann sie die Bewunderung weltberühmter Künstler wie Barbra Streisand und Quincy Jones. Im Jahr 1963 wurde sie wegen ihrer Beziehung zu dem verheirateten Schauspieler Corrado Pani vom italienischen RAI-Fernsehsender verboten, doch dieses Verbot wurde später auf Drängen ihrer Fans aufgehoben.
Aus dieser Beziehung ging ein Sohn hervor. 1971 heiratete sie den Journalisten Virgilio Crocco, mit dem sie eine Tochter bekam. 1973 verlor Mina ihren ersten Ehemann bei einem Verkehrsunfall.
1981 verlobte sie sich mit dem Schweizer Kardiologen Eugenio Quaini und heiratete ihn 2006. Während ihrer Musikkarriere veröffentlichte sie zahlreiche Alben und schuf Hits wie „Il cielo in una stanza“, „Grande, grande, grande“ und „Parole parole“. Obwohl sie seit 1978 von der Öffentlichkeit zurückgezogen lebte, veröffentlichte sie weiterhin jedes Jahr neue Alben.
1989 erlangte Mina die Schweizer Staatsbürgerschaft und lebt derzeit in Lugano. Im Laufe ihrer Karriere hat sie viele Auszeichnungen erhalten und einen bedeutenden Beitrag zur italienischen Popmusik geleistet.