Biografie
Mine Kırıkkanat wurde am 10. Mai 1951 in Ankara geboren. Die bekannte Journalistin trägt den vollständigen Namen Mine Gökçe Kırıkkanat und stammt aus einer Familie mit Wurzeln in Istanbul.
Ihre Mutter heißt Şadiye, ihr Vater Kazım Bey war Offizier. Die Herkunft ihres Nachnamens Kırıkkanat geht auf die Verbindung zur Luftfahrt zurück, da ihr Onkel Pilot war. Ihre schulische Laufbahn begann in Ankara, bevor sie das Notre Dame de Sion Französische Lyzeum in Istanbul abschloss.
Anschließend studierte sie Sozialwissenschaften an der Universität Istanbul. Bevor sie ihre Karriere im Journalismus begann, arbeitete sie als Übersetzerin für Romane und war als Sekretärin des Generaldirektors bei Renault tätig. Trotz ihrer Bemühungen erlebte sie in der Berufswelt Schwierigkeiten, die zu ihrer Entlassung nach zwei Geburten führten.
In dieser Zeit nahm sie an einem Wettbewerb der Zeitschrift Çarşaf Dergisi teil und gewann den ersten Preis, was den Startschuss für ihre journalistische Laufbahn bedeutete. Ihre Bekanntschaft mit Çetin Emeç stellte einen wichtigen Wendepunkt in ihrer Karriere dar. Sie begann bei der Cumhuriyet-Zeitung zu arbeiten, trennte sich jedoch von diesem Job, da ihr der Humor nicht zusagte.
Über einen längeren Zeitraum arbeitete sie als Lehrerin im französischen Konsulat. 1986 kehrte sie als Korrespondentin der Cumhuriyet-Zeitung aus Spanien in den Journalismus zurück. Später schrieb sie Kolumnen für die Zeitungen Milliyet und Radikal.
Im Jahr 2010 kehrte sie erneut zur Cumhuriyet-Zeitung zurück und setzte dort ihre Artikel fort. Im Jahr 2014 wurde Mine Kırıkkanat wegen Beleidigung von Fethullah Gülen und Adnan Oktar vor Gericht gestellt, wurde jedoch freigesprochen. Sie spricht fließend Französisch, Englisch und Spanisch und hat zudem eine Internetseite namens MGK Medya gegründet.
Mine Kırıkkanat war zweimal verheiratet und hat einen Sohn. Zwischen ihren Ehen hatte sie auch eine Beziehung mit Çetin Altan. Zu ihren veröffentlichten Büchern gehören Werke wie 'Adı Öküzden Sonra Gelen', 'Adnan’ın Tek Taşı' und 'Madrid'.