Mohamed ElBaradei

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Biografie

Mohamed ElBaradei wurde am 17. April 1942 in Kairo, Ägypten, geboren und ist ein arabischer Wissenschaftler. Er war Präsident der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) und wurde 2005 mit dem Friedensnobelpreis für seine Beiträge zur sicheren Nutzung der Kernenergie zu friedlichen Zwecken ausgezeichnet.

Seine akademische Laufbahn begann er an der Rechtsfakultät der Universität Kairo, wo er 1962 sein Studium abschloss. Anschließend erwarb er 1974 an der New York University School of Law eine Ausbildung im internationalen Recht. ElBaradei begann 1964 seine diplomatische Karriere im ägyptischen Außenministerium und arbeitete danach in der Ständigen Vertretung bei den Vereinten Nationen.

Ab 1984 war er bei der IAEA tätig und leitete von 1993 bis 1997 die Außenbeziehungen der Organisation. Er setzte sich gegen die militärische Nutzung von Kernenergie ein und verfolgte seine Aktivitäten mit dem Ziel, zum Weltfrieden beizutragen. Im Jahr 2007 sah er sich den Kritiken des israelischen Vizepremiers Shaul Mofaz ausgesetzt und forderte die USA auf, die Intervention im Irak zu rechtfertigen.

ElBaradei verwendet seine Auszeichnungen, um in seiner Heimatstadt Kairo Gebäude für obdachlose Kinder zu errichten. Mit seiner Frau Aida Elkachef hat er zwei Kinder. Zudem hat ElBaradei zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten und zur Ausbildung von Wissenschaftlern aus Entwicklungsländern im Bereich der Kernenergie beigetragen.