Moşe Dayan

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Biografie

Moshe Dayan wurde am 20. Mai 1915 geboren und starb am 16. November 1981.

Er war ein bekannter israelischer Militärführer und Politiker, der im Alter von 66 Jahren verstarb. Dayan diente als der vierte Militärchef der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) von 1953 bis 1958. Bereits im jungen Alter von 14 Jahren trat er der Hagana bei, einer Untergrundorganisation, die zum Schutz jüdischer Siedlungen vor arabischen Angriffen gegründet wurde.

Dort erlernte er Guerillakriegsführungstechniken unter einem britischen General. Zwischen 1936 und 1939 war er unter dem Kommando der polizeilichen Sonderkräfte in Galiläa und im Jesreeltal tätig. 1939 wurde er nach der Auflösung der Hagana zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt.

Nach seiner Freilassung im Jahr 1941 diente er in der britischen Armee, wo er in Libanon verwundet wurde und sein rechtes Auge verlor. Dieses Ereignis führte dazu, dass er seine charakteristische schwarze Schutzbrille trug. Bis 1948 blieb er aktiv in der Hagana, übernahm dann während des israelischen Unabhängigkeitskrieges das Kommando und wurde zum General befördert.

1956 leitete er den Krieg gegen Ägypten im Sinai und trat 1958 in die Politik ein, nachdem er seine militärische Laufbahn beendet hatte. In der Folge hatte er bedeutende Ämter im Landwirtschaftsministerium, im Verteidigungsministerium und innerhalb der Arbeitspartei inne. Aufgrund der Ereignisse während des Jom-Kippur-Kriegs 1973 wurde er kritisiert und trat 1974 zurück.

Später gründete er die Telem-Partei und führte wichtige Verhandlungen zur Friedenssicherung mit arabischen Nationen. Moshe Dayan verstarb 1981 an Krebs und wurde in der Negev-Region beigesetzt.