Muhyiddin İbnü'l-Arabi

Schriftsteller

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Biografie

Muhyiddin Ibn Arabi wurde am 28. Juli 1165 in der Stadt Murcia im Königreich Andalusien geboren und starb am 10. November 1240 im Alter von 75 Jahren in Damaskus, Syrien.

Er war ein islamischer Denker, Mystiker, Schriftsteller und Dichter, der auch den Ehrentitel „Sheikh al-Akbar“ trug. Ibn Arabi wanderte in jungen Jahren mit seiner Familie nach Ishbiliya aus, wo er die Gelegenheit hatte, verschiedene Scheichs zu treffen und eine Ausbildung im Sufismus zu erhalten. Im Jahr 1190 erkrankte er und verlor seine Lesefähigkeit, konnte jedoch 1193 in der Stadt Ceuta Ibn Jubayr treffen, was er als Anlass nahm, seinen moralischen Status zu bestätigen.

Während seiner Reisen erlangte er große Bekanntheit und besuchte bedeutende Städte wie Mekka, Medina, Mossul und Bagdad. In seinen Werken verteidigte er die Lehre der „Vahdat al-Wujud“ (Einheit des Seins), die sowohl Unterstützer als auch Kritiker hervorrief und zu intensiven Diskussionen führte. Ibn Arabi verfasste im Laufe seines Lebens zahlreiche Werke und machte Vorhersagen über die Gründung des Osmanischen Reiches.

Nach seinem Tod in Damaskus 1240 geriet Ibn Arabi, zusammen mit seinem Grab, aufgrund der aufkommenden anti-sufistischen Bewegungen in Vergessenheit, doch später wurde sein Schrein in der osmanischen Zeit restauriert.