Necati Cumalı

Dichter

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Biografie

Necati Cumalı wurde am 13. Januar 1921 in der griechischen Stadt Florina geboren. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der türkischen Literatur des 20.

Jahrhunderts und hat mit einer klaren und eindrucksvollen Sprache das Leben und die Menschen in seinen Werken reflektiert. Verständlichkeit war ihm wichtig, und er ließ sich dabei von Stendhal inspirieren. Unabhängig vom Einfluss der Garip-Bewegung entschied er sich für seinen eigenen, einzigartigen Weg.

Seine Familie emigrierte während des Bevölkerungsaustauschs zwischen der Türkei und Griechenland in die Türkei und ließ sich in der Stadt Urla nahe İzmir nieder. Nach seiner Grundschulzeit in Urla trat Cumalı als Internatsschüler am Atatürk-Gymnasium in İzmir ein. Nach seinem Abschluss an der Rechtsfakultät der Universität Ankara im Jahr 1941 begann er seine berufliche Laufbahn bei der Landwirtschaftsbehörde in Ankara.

1945 übernahm er eine Position im Ministerium für Schöne Künste und war von 1948 bis 1957 als Anwalt in İzmir tätig. In dieser Zeit reiste er durch die Ägäis-Region und verfasste basierend auf seinen Beobachtungen das Werk "Susuz Yaz". Zwischen 1957 und 1959 arbeitete er als Pressereferent an der türkischen Botschaft in Paris, bevor er eine Redaktionstätigkeit beim Istanbuler Rundfunk übernahm.

Ab 1963 konzentrierte er sich ganz auf seine Schriftstellerkarriere und zog 1970 nach Istanbul, um seiner Kunst voll und ganz zu widmen. Necati Cumalı verstarb am 10. Januar 2001 in Istanbul an Leberkrebs.

Sein Haus in Urla wurde vom Kulturministerium in ein Museum umgewandelt.