Nejla Demirci

Biografie

Nejla Demirci wurde 1971 in Ağrı geboren und ist eine Regisseurin, Dokumentarfilmerin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin. Sie hat an der Anadolu Universität Sozialwissenschaften studiert und arbeitete viele Jahre in verschiedenen Branchen, bevor sie 1998 anfing, zu malen und Flöte zu spielen. 2010 beschloss sie, einen Dokumentarfilm über den Ergene Fluss zu drehen, während sie sich für den Schutz dieses Gewässers gegen industrielle Verschmutzung einsetzte.

Ihr erster Dokumentarfilm „Gündöndü“ bot eine Reise, die über das bloße Filmvergnügen hinausging, und ermutigte sie, weitere Dokumentationen zu produzieren. Seitdem widmet sie sich der Dokumentarfilmkunst. Ihr Dokumentarfilm „Kanun Hükmü“, der beim 60.

Antalya Goldenen Orange Film Festival vorgestellt wurde, wurde am 23. September 2023 aufgrund eines laufenden Gerichtsverfahrens gegen eine im Film dargestellte Person aus dem Programm genommen. Demirci, die sich gegen die Zensurentscheidung des Festival-Komitees wandte, wurde vom Verfassungsgericht recht gegeben, was dazu führte, dass der Film wieder in das Programm aufgenommen wurde.

Bis heute hat sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den TRT Dokumentspreis, gewonnen. Nejla Demirci ist bekannt für ihren Beitrag zum Dokumentarfilm und ihre Sensibilität für soziale Themen.