Biografie
Geburtsdatum: 27. Oktober 1782, Sterbedatum: 27. Mai 1840; Niccolò Paganini starb im Alter von 58 Jahren.
Geburtsort: Genua, Italien, Sterbeort: Nizza, Frankreich. Niccolò Paganini war ein italienischer Geigenvirtuose, Gitarrist und Komponist. Er gilt als einer der größten Geigenvirtuosen aller Zeiten.
Trotz der zahlreichen erfolgreichen Geigenkünstler in Europa im 19. Jahrhundert gelang es Paganini, mit seinem Genius auf sich aufmerksam zu machen. Im Jahr 1804 zog er nach Genua, wo er an seinen Kompositionen arbeitete.
Mit 23 Jahren wurde Paganini als einzigartiger Geigenvirtuose anerkannt und gab 1813 in Mailand, 1828 in Wien sowie 1831 in London und Paris bedeutende Solokonzerte. Der berühmte Klavierpädagoge der damaligen Zeit, Friedrich Wieck, der ein Konzert in Leipzig besuchte, bezeichnete Paganini in seinem Tagebuch mit den Worten: „Seit Generationen ist kein so großer und einzigartiger Künstler wie er geboren worden.“ Die Lieblingsgeige von Paganini war eine 1742 von Giuseppe Antonio Guarneri del Gesù gefertigte Geige, die er „The Cannon“ nannte. Diese Geige hatte eine Bauweise, die im Gegensatz zu normalen Geigen verhinderte, dass die Saiten, die nicht gespielt wurden, berührt wurden.
Dadurch war es möglich, gleichzeitig drei oder vier Saiten zu spielen. Im Jahr 1834 wurde er aufgrund von Quecksilber, das zur Behandlung seiner Syphilis eingesetzt wurde, vergiftet, was ihn nahezu zur Einstellung seiner Konzerte brachte. Niccolò Paganini verstarb am 27.
Mai 1840 an Kehlkopfkrebs. Er hinterließ zahlreiche Sonaten, Kapriolen, Konzerte und Gitarrenwerke.