Biografie
Nikos Kazantzakis wurde am 18. Februar 1883 in Kandiye, im Osmanischen Reich geboren und verstarb am 26. Oktober 1957 in Freiburg, Deutschland.
Mit 74 Jahren erlag er der Leukämie. Er war Schriftsteller, Dichter, Philosoph und Politiker, bekannt für sein berühmtestes Werk "Zorba". Kazantzakis zählt zu den griechischen Autoren, deren Werke in viele Fremdsprachen übersetzt wurden. Während der Balkankriege trat er freiwillig in die griechische Armee ein und reiste nach dem Krieg durch zahlreiche europäische sowie asiatische Länder, um Reisereportagen zu verfassen.
Einfluss erlangte er durch die Auseinandersetzung mit dem Christentum, dem Marxismus und dem Buddhismus, und versuchte, diese unterschiedlichen Perspektiven in seinen Schriften zu synthetisieren. 1927 veröffentlichte er sein bedeutendstes Werk "Askitiki" (Der Asket), das seine Denkrichtung verdeutlichte. Zwischen 1922 und seinem Tod schrieb er zahlreiche Reisereportagen über die Länder, die er bereiste. Im Jahr 1923, während seines Aufenthalts in Berlin, kam er mit dem Kommunismus in Berührung und wurde ein begeisterter Bewunderer von Wladimir Iljitsch Lenin.
1945 übernahm er die Leitung einer kleinen linken Partei in Griechenland und bekleidete ein Ministeramt in der griechischen Regierung, trat jedoch ein Jahr später von diesem Posten zurück. 1946 wurde Kazantzakis' Roman "Zorba" (Aleksi Zorba) von Michael Cacoyannis verfilmt, wobei Anthony Quinn die Hauptrolle spielte. Darüber hinaus wurden sein Roman "Günaha Son Çağrı" (1988) und "İsa Yeniden Çarmıha Geriliyor" (1957) unter dem Titel "Ölmesi Gereken" verfilmt.
Kazantzakis erlangte in seinen letzten Lebensjahren große Bekanntheit und erhielt 1956 den Internationalen Friedenspreis in Wien. Seine erste Ehe, die er 1911 einging, endete 1926 in einer Scheidung, während er 1945 Eleni Samiou heiratete, mit der er bis zu seinem Tod lebte. Nach seinem Tod wurde Kazantzakis am 26.
Oktober 1957 in Kandiye, unter einem der Wachtürme der venezianischen Festungsmauern beigesetzt. Der Flughafen auf Kreta trägt seinen Namen. Auf seinem Grabstein steht der berühmte Satz aus seinem Werk "Askitiki": „Ich erwarte nichts, ich fürchte nichts, ich bin frei.“ **Werke:** Romane: - 1946 - Zorba (Aleksi Zorba) - 1954 - Günaha Son Çağrı (O Telefteos Pirasmos) - 1954 - İsa Yeniden Çarmıha Geriliyor (Khristos Ksanastavronete) - 1957 - Allahın Fukarası (O Phtokhulis Tu Theu) - 1957 - Bir İlyada Tercümesi (Omiru Iliada) Gedichte: - 1906 - Yılan ve Zambak (Ophis Ke Krino) Essays: - 1927 - Gezerken (Taksidevondas) - 1927 - Çileci (Askitiki) Dramen: - 1928 - Odysseus - 1928 - Khristos (Isa) - 1953 - Melissa **Quelle:** Biyografiler.com **Veröffentlichungsdatum:** 01.01.1971 **Verlag:** KİTAŞ YAYINLARI **Literatur:** Roman (Übersetzung) **Veröffentlichungsdatum:** 10.11.2015 **Verlag:** CAN YAYINLARI **Literatur:** Roman (Übersetzung) **Originalsprache:** Griechisch **Veröffentlichungsdatum:** 14.06.2012 **Weitere:** Mythologie, Philosophie-Denken, Philosophische Texte, Originalsprache: Griechisch