Biografie
Nuri Kurtcebe wurde am 8. Januar 1949 in Yatağan, Muğla, geboren. Aufgrund des Berufs seines Vaters, der Offizier war, verbrachte er seine Kindheit in İskilip, Hakkari, Rize, Turhal und Denizli.
1960 ließ er sich in Istanbul nieder. Nachdem Kurtcebe im letzten Jahr der Oberschule seinen Vater verlor, übernahm der berühmte Fußballspieler Metin Oktay die Kosten für seine Ausbildung. Sein Interesse am Zeichnen von Comics begann, als er im Gırgır-Magazin unter dem Titel "Uyduruk Uzay Hikayeleri" kurze Science-Fiction-Comics veröffentlichte.
1971 begann er, im Gırgır seinen berühmten Comic "Gaddar Davut" zu zeichnen. Diese Figur lebt im Mittelalter, führt jedoch ein Leben parallel zu aktuellen Ereignissen. 1985 illustrierte er die Musik von İlhan İrem mit dem Titel "Pencere Köprü ve Ötesi".
1986 begann er, im Hürriyet eine tägliche Karikatur mit dem Namen "Mokok" zu zeichnen. 1990 veröffentlichte er ein spezielles Comic-Album mit dem Titel "Der dimensionalen Unterschied, der das Abenteuer des Menschen auf diesem einzigartigen Planeten mit der Unendlichkeit des Universums verbindet". Kurtcebe gilt als Namensgeber des Begriffs "Maganda" und begann 1994 mit der Zeichnung des Comics "Gaddar Davut" sowie seiner täglichen politischen Karikaturen unter dem Titel "Sessiz sedasız".
1996 zeichnete er den Artikel von Uğur Mumcu mit dem Titel "Vurulduk Ey Halkım Unutma Bizi" und wurde mit dem Uğur Mumcu Spezialpreis ausgezeichnet. Von 1997 bis 1999 gewann er mit seinen Karikaturen in der Cumhuriyet Zeitung dreimal hintereinander die Auszeichnung "Yılın Hasan Tahsin". 2001 verwandelte er Nazım Hikmets "Kuvayı Milliye Destanı" in einen Comic und erhielt im selben Jahr den ÇEV (Çağdaş Eğitim Vakfı) Preis für seine Beiträge zur zeitgenössischen Bildung.
2002 wurde er von der Atatürkçü Düşünce Derneği in Deutschland zum "Atatürkçü des Jahres" gewählt. 2006 wurde er für seine Beiträge zur anatolischen Kultur mit dem Truva Kultur- und Kunstpreis im Bereich der Bildenden Kunst ausgezeichnet. Nuri Kurtcebe setzt seine täglichen Karikaturen in seiner Kolumne "Ters Köşe" in der Aydınlık Gazetesi fort.