Nurullah Berk

Maler
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Biografie

Nurullah Berk wurde am 22. März 1906 in Istanbul geboren und starb am 9. Januar 1982 ebenda.

Er verstarb im Alter von 76 Jahren und gilt als einer der ersten Vertreter der geometrisch-figurativen Kunstproduktion (Konstruktivismus) in der Türkei. Nach dem Abschluss der Grundschule auf Heybeliada und der Mittelschule in Nişantaşı machte er 1924 das Abitur am Galatasaray-Lyzeum. Anschließend absolvierte er seine Ausbildung an der Sanayii Nefise Mektebi in den Werkstätten von Hikmet Onat und İbrahim Çallı.

Später setzte er seine Studien in Paris an der École des Beaux-Arts als Student von Ernest Lourent fort. Nach Abschluss seiner Ausbildung im Jahr 1928 kehrte Berk in die Türkei zurück und gehörte zu den Gründern der „Vereinigung unabhängiger Maler und Bildhauer“. 1933 reiste er erneut nach Paris, wo er die Ateliers von Lhote und Léger besuchte, mit dem Ziel, der türkischen Malerei einen neuen Ansatz zu verleihen.

Im Jahr 1947 gründete er die D-Gruppe, um der Öffentlichkeit die Bedeutung der Kunst näherzubringen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen. 1939 wurde er Mitglied der Fakultät der Istanbul Akademie der Schönen Künste und 1962 zum Direktor des Istanbul Museums für Malerei und Skulptur ernannt. Er eröffnete zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland und gründete das „Türkische Komitee der Internationalen Kunstkritiker unter UNESCO“.

Nurullah Berk spielte eine bedeutende Rolle in der Beziehung zwischen der türkischen und der westlichen Malerei, und seine Werke wurden in vielen Museen und privaten Sammlungen präsentiert. Zu seinen wichtigen Arbeiten gehören „Stillleben mit Spielkarten“, „Der rauchende Mann“, „Die bügelnde Frau“ und „Der Töpfer“. Darüber hinaus verfasste er mehrere Bücher über Kunst.