Oktay Rıfat

Dichter

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Biografie

Oktay Rıfat wurde am 10. Juni 1914 in Trabzon geboren und gilt als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der türkischen Literatur. Er war ein Poet, Dramatiker, Schriftsteller und Anwalt.

Oktay Rıfat nimmt einen wichtigen Platz in der türkischen Literatur nach der Republik ein und ist einer der Mitbegründer der „Ersten Neuen Bewegung“ (Garip) sowie ein Pionier der „Zweiten Neuen Bewegung“. Seine literarische Laufbahn begann er an der Ankara Erkek Lisesi, wo er Freundschaften mit Melih Cevdet Anday und Orhan Veli Kanık schloss, die zur Gründung der Garip-Bewegung führten. Nach seinem Abschluss im Jahr 1932 setzte er sein Studium an der Rechtsfakultät der Ankara Universität fort und schloss 1936 ab.

Oktay Rıfat startete seine literarische Karriere mit Gedichten, die im „Varlık“-Magazin veröffentlicht wurden, und wurde 1941 mit dem Erscheinen des Gedichtbands „Garip“, den er zusammen mit Melih Cevdet und Orhan Veli veröffentlichte, zum Vorreiter einer neuen literarischen Bewegung. In den Jahren, die er in Paris verbrachte, ließ er sich von der französischen Literatur inspirieren und zog mit Werken wie „Yaşayıp Ölmek, Aşk ve Avarelik Üstüne Şiirler“ im Jahr 1945 Aufmerksamkeit auf sich. 1955 wandte er sich mit dem Buch „Perçemli Sokak“ der „Zweiten Neuen Bewegung“ zu und veröffentlichte in den 1960er Jahren Werke, die sich mit sozialen Problemen auseinandersetzten.

Im Jahr 1980 wurde er mit „Bir Cigara İçimi“ mit dem Sedat Simavi Stiftung Literaturpreis ausgezeichnet. Oktay Rıfat verstarb am 18. April 1988 in Istanbul.

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