Biografie
Oktay Sinanoğlu wurde am 25. Februar 1935 in Bari, Italien, geboren. Seine Familie kehrte 1939, als der Zweite Weltkrieg ausbrach, nach Türkei zurück.
Seine schulische Laufbahn begann er als Stipendiat an der Ankara Yenişehir Lisesi, wo er mit Auszeichnung abschloss. Für sein Studium wählte er die University of California, Berkeley, an der er ebenfalls mit einem Stipendium studierte. Nach dem Abschluss seines Studiums im Jahr 1956 nahm er am Massachusetts Institute of Technology an einem Programm für Chemieingenieurwesen teil, welches er 1957 abschloss.
1959 promovierte er in Chemie an der Berkeley und trat 1960 als Dozent an der Yale University in den akademischen Dienst. Bereits mit 28 Jahren erhielt er den Titel eines Professors und nahm damit eine bedeutende Position in der Wissenschaftswelt ein. Sinanoğlu leistete wesentliche Beiträge zur Wissenschaft, indem er wichtige mathematische Theorien wie die Viel-Elektronen-Theorie von Atomen und Molekülen entwickelte.
1973 wurde er als erster mit dem Alexander von Humboldt Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Im Jahr 1975 erhielt er den Japan's International Outstanding Scientist Award, der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung Japans. Er ging als erste Person in die Geschichte ein, die den Titel eines Professors der Republik Türkei trug.
Nach seiner Emeritierung von der Yale University im Jahr 1993 kehrte er in die Türkei zurück und setzte seine Arbeiten an der Yıldız Teknik Üniversitesi fort. Er verfasste bedeutende Werke über die türkische Sprache und die nationale Identität der Türken. Oktay Sinanoğlu verstarb am 19.
April 2015 in Miami im Alter von 80 Jahren. Während seines Lebens erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und leistete bedeutende Beiträge zur türkischen Wissenschaftswelt.
Familie
Beziehungsstatus
Todesumstände
Miami, Florida, ABD