Biografie
William Oliver Stone wurde am 15. September 1946 in New York, USA, geboren und ist ein renommierter Filmregisseur sowie Drehbuchautor. Mit 79 Jahren ist Stone ein Vietnamkriegsveteran.
Von April 1967 bis November 1968 diente er in der US-Armee, nahm an Kämpfen teil und wurde zweimal verwundet. Für seinen Mut erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. In Bezug auf den Vietnamkrieg hat er bedeutende Filme wie „Platoon“ (1986), „Born on the Fourth of July“ (1989) und „Heaven & Earth“ (1993) gedreht.
Diese Filme behandeln verschiedene Aspekte des Krieges und Stone hat betont, dass sie als eine Trilogie zu verstehen sind. „Platoon“ sticht als halb-autobiografischer Film hervor, inspiriert von Stones eigenen Erfahrungen, während „Born on the Fourth of July“ die Lebensgeschichte von Ron Kovic erzählt. „Heaven & Earth“ hingegen thematisiert die wahre Geschichte eines vietnamesischen Mädchens, das vom Krieg betroffen ist.
Während seiner Karriere gewann Stone insgesamt drei Oscars; die erste Auszeichnung erhielt er 1978 für das beste Drehbuch-Adaptation mit „Midnight Express“, die anderen beiden für die Regie in „Platoon“ und „Born on the Fourth of July“. Darüber hinaus hat er auch am Drehbuch für Filme wie „Conan the Barbarian“, „Scarface“, „Year of the Dragon“, „8 Million Ways to Die“ und „Evita“ mitgewirkt. Seine filmische Laufbahn begann Stone mit dem professionell geleiteten Film „Seizure“ (1974).
In seinen Werken greift er häufig auf politische Themen zurück und zeigt eine kritische Haltung gegenüber der US-Regierung, wobei er gelegentlich verschiedene Formate nutzt, um visuelle Erlebnisse zu schaffen. In den letzten Jahren hat er seinen Platz in der Filmwelt mit Projekten wie „Alexander“ (2004) und „World Trade Center“ (2006) gefestigt.