Biografie
Ömer Asım Aksoy wurde am 5. April 1898 in Gaziantep geboren und verstarb am 30. Oktober 1993 in Ankara im Alter von 95 Jahren.
Er war ein Sprachwissenschaftler, Politiker, Jurist, Pädagoge und Dichter. Seine schulische Laufbahn begann er in Gaziantep, wo er 1916 die Grundschule abschloss. Im Jahr 1917 begann er als Schreibkraft bei der Post- und Telegraphenbehörde in Aleppo zu arbeiten und kehrte 1919 nach Gaziantep zurück, um als Lehrer zu arbeiten.
Er begann ein Medizinstudium in Istanbul, brach dieses jedoch ab, um sich dem Widerstand gegen die französische Besetzung Antep zu widmen. Nach dem Fall Anteps zog er nach Maraş, wo er zehn Monate verweilte. Nach der Befreiung Anteps kehrte er nach Gaziantep zurück und übernahm zahlreiche Aufgaben im Bildungsbereich.
Von 1931 bis 1936 war er Vorsitzender der Republikanischen Volkspartei auf Provinzebene und wurde 1935 als Abgeordneter der CHP für Gaziantep in das türkische Parlament (TBMM) gewählt. Er hatte wichtige Positionen in der Türkischen Sprachgesellschaft inne und wurde 1941 zum Präsidenten der Philologischen Abteilung gewählt. Von 1987 bis zu seinem Tod veröffentlichte er Artikel in der Zeitschrift Türk Dili.
Zu seinen Werken zählen bedeutende Studien im Bereich der Sprachwissenschaft. 1925 heiratete er Beşire Hanım und hatte mit ihr eine Tochter und drei Söhne. Im Jahr 1991 wurde ihm von der Gaziantep Üniversitesi der Titel „Ehrendoktor“ verliehen.
Zu seinen Auszeichnungen gehören der Ehrenpreis der Sprachgesellschaft von 1988 und der Preis für überragende Dienste an der türkischen Kultur des Kulturministeriums von 1993.