Ömer Lütfi Akad

Regisseur

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Biografie

Ömer Lütfi Akad wurde am 2. September 1916 in Istanbul geboren und gilt als einer der bedeutendsten Regisseure des türkischen Kinos. Er verstarb am 19.

November 2011 im Alter von 95 Jahren. Seine Karriere im Filmgeschäft begann 1946 mit dem Film „Domaniç Yolcusu“, der unter der Regie von Şakir Sırmalı entstanden ist. 1949 übernahm er dann zum ersten Mal den Regiestuhl mit der Verfilmung von Halide Edip Adıvars Roman „Vurun Kahpeye“.

Akad war eine Schlüsselfigur, die den Übergang vom Theater zur Filmtechnik im türkischen Kino einleitete. Bekannt wurde er durch Filme wie „Yalnızlar Rıhtımı“, „Hudutların Kanunu“, „Gelin“, „Düğün“, „Diyet“, „Vesikalı Yarim“ und „Bir Teselli Ver“. Besonders aufmerksam machte er mit seiner Trilogie, die sich mit dem inneren Migrationsproblem beschäftigt.

Akad brachte eine neue Perspektive in die Filmsprache ein und entwickelte seinen eigenen Stil durch die Verwendung von realen Orten anstelle von Kulissen. Zwischen 1964 und 1974 drehte er zahlreiche Dokumentarfilme und Fernsehfilme, nach 1974 zog er sich jedoch aus der Regie zurück. Zudem verfasste er ein Essaysbuch mit dem Titel „Işıkla Karanlık Arasında“ und arbeitete als Dozent an der Mimar Sinan Universität in der Abteilung für Film und Fernsehen.