Ömer Seyfettin

Schriftsteller
Geschieden

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Biografie

Ömer Seyfettin wurde am 11. März 1884 im Stadtteil Gönen der Provinz Balıkesir geboren. Sein Vater war der Hauptmann Ömer Şevki Bey und seine Mutter hieß Fatma Hanım.

Seine schulische Laufbahn begann er in einer Nachbarschaftsschule in Gönen, setzte diese jedoch aufgrund der Versetzung seines Vaters in İnebolu, Ayancık und Istanbul fort. Nachdem er sich entschieden hatte, Soldat zu werden, trat er in die Kuleli Militärschule ein. Erste literarische Versuche unternahm er in Edirne, wo 1900 sein erstes Gedicht veröffentlicht wurde.

1902 erschien seine erste Kurzgeschichte „Tenezzüh“ in der Tageszeitung Sabah. Während er seine militärische Ausbildung an der Kriegsakademie fortsetzte, schloss er 1903 seine Ausbildung als Infanterie-Unteroffizier ab, bedingt durch den Aufstand, der in Mazedonien ausbrach. Im Jahr 1906 wurde er als Lehrer an die Gendarmerieschule in Izmir versetzt und hatte dort die Möglichkeit, bedeutende zeitgenössische Literaturgrößen kennenzulernen.

1909 folgte eine Versetzung zum Zentralen Hauptquartier der Dritten Armee in Saloniki. 1910 schloss er seine militärische Laufbahn ab und ließ sich in Saloniki nieder, wo er weiterhin Schriftsteller wurde. 1911 veröffentlichte er seinen Aufsatz „Yeni Lisan“ in der Zeitschrift Genç Kalemler.

1912 nahm er am Balkankrieg teil und wurde gefangen genommen. Ab 1914 arbeitete er als Literaturlehrer. 1915 heiratete er Calibe Hanım, mit der er eine Tochter bekam.

Doch die Ehe hielt nicht lange, und 1918 wurde geschieden. Seine Gesundheit verschlechterte sich und am 6. März 1920 verstarb er in Kadıköy.

Zu seinen Werken gehören Romane wie „Ashâb-ı Kehfimiz“, „Efruz Bey“ und „Yalnız Efe“ sowie zahlreiche Kurzgeschichten. Er leistete bedeutende Beiträge zur türkischen Literatur, und seine Werke wurden in viele Fremdsprachen übersetzt.

Todesumstände

Kadıköy, İstanbul

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