Biografie
Orhan Şener Deliormanlı wurde am 14. April 1984 in Bulgarien geboren. Er setzt seine Karriere als Akademiker, Autor, Lehrer und Content Creator für digitale Medien fort.
Deliormanlı ist bekannt für seine bedeutenden Arbeiten im Bereich der Kommunikationswissenschaften und Medienforschung. Besonders hervorgetan hat er sich durch seine Forschungsarbeiten zu digitalen Medien, dem Zugang zu Informationen und journalistischen Praktiken. Er stellt einen wichtigen Referenzpunkt dar, um das Mediensystem in der Türkei zu verstehen.
Seine Untersuchungen zu den Arbeitsbedingungen von Journalisten und den Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, besitzen Pioniercharakter. Durch seine Arbeiten auf Plattformen wie dem Kitle İletişim Masası hat er Aufmerksamkeit erregt. Bei einer Live-Sendung, an der er im Jahr 2025 teilnahm, sorgte er mit seinen Äußerungen zu einem Boykott für Schlagzeilen.
Was seine Ausbildung betrifft, so schloss er sein Bachelor-Studium im Bereich Volkswirtschaft ab und absolvierte anschließend seinen Master in Informations-, Kommunikations- und Gesellschaftswissenschaften an der City University London in England. Seit 2014 arbeitet er an seiner Doktorarbeit im Doktoratsprogramm für Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Galatasaray Universität mit dem Titel „Zugang zu Informationen und Filterpraktiken: Eine Studie über türkische Journalisten“. Diese Studie beleuchtet die Schwierigkeiten, die Journalisten in der Türkei beim Zugang zu Informationen und den damit verbundenen Filtermechanismen erfahren.
Zu seinen Forschungsgebieten zählen Medienkompetenz, die Beziehung zwischen Internet und Demokratie, soziale Medien und politische Teilhabe, der Zugang zu Informationen sowie Zensurmechanismen und Praktiken des digitalen Journalismus. Deliormanlı leistet weiterhin bedeutende Beiträge zu akademischen Diskussionen im Bereich Medien und Kommunikation.


