Orhan Seyfi Orhon

Dichter

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Biografie

Orhan Seyfi Orhon wurde am 23. Oktober 1890 in Istanbul geboren und verstarb am 22. August 1972.

Er zählt zu den bedeutenden Persönlichkeiten der türkischen Literatur und ist als Dichter, Schriftsteller, Journalist und Politiker bekannt. Orhon leistete wichtige Beiträge zur Vereinfachung der türkischen Literatur in der Republikzeit sowie zur Anpassung an das neue Alphabet und unterstützte als Teil der Gruppe 'Beş Hececiler' die 'Milli Edebiyat'-Bewegung. Seine literarische Tätigkeit begann er schon während seiner Schulzeit.

Zunächst verwendete er das aruz-Metrum, wechselte jedoch 1911 zum hece-Metrum. Dieser Wechsel fand breite Akzeptanz als Teil der Vereinfachungsbewegung in der türkischen Literatur. Orhons literarische Karriere startete mit Gedichten, die in der Zeitschrift 'Hıyaban' veröffentlicht wurden, und er erlangte 1917 Bekanntheit mit seinen Arbeiten in der Zeitschrift 'Yeni Mecmua'.

Während des Befreiungskriegs verfasste er Gedichte und Artikel für die pro-istambulische Zeitschrift 'Aydede'. 1946 wurde er als Abgeordneter der Republikanischen Volkspartei für Zonguldak ins Parlament gewählt und setzte nach dem Ende seiner Amtszeit 1950 sein literarisches Schaffen fort. Bei den Wahlen 1965 wurde er als Abgeordneter der Gerechtigkeitspartei gewählt.

Zu seinen bedeutenden literarischen Werken zählen Bücher wie 'Fırtına ve Kar', 'Gönülden Sesler' und 'O Beyaz Bir Kuştu'. In seinen Gedichten thematisierte Orhon oft Liebe und Natur und erreichte seine Leser mit einer kindlichen Romantik.